Markus hegte stets ein aufrichtiges Interesse am Wohl der gesamten Menschheit. In den E-Scootern erkannte er eine beachtliche Vollkommenheit, sowohl in ihrer Motorik als auch in ihrer Steuerung. Er sah zugleich jedoch ein immenses Gefahrenpotenzial. Getrieben von wissenschaftlicher Neugier initiierte er daher eine eigens entworfene Fallstudie zu E-Scooter-Unfällen, deren Erkenntnisse im Folgenden durch die nachfolgenden Medien veranschaulicht werden.

Zu Beginn begab er sich zunächst auf gewöhnliche Fahrten mit dem E-Scooter, um die Eigenheiten seiner Testumgebung eingehend zu studieren. Diese initiale Phase legte den Grundstein für eine Leidenschaft zu E-Scootern, wie sie in ihrer Intensität und Exklusivität kaum ihresgleichen findet.
Im Anschluss strebte er, analog zum Übergang vom Fahrrad zum Automobil, vom E-Scooter zum Doppelscooter voranzuschreiten. Dabei offenbarte sich ihm erstmals das immense Gefahrenpotenzial, das in den unscheinbaren Fahrzeugen lauerte, und weckte sein unstillbares Verlangen, diese Risiken eingehender zu erforschen.


Daraufhin wagte er sich in einem Rausch aus Adrenalin, die Risiken vollständig ignorierend, auf einem eigens errichteten Bikepark mit seinem E-Scooter. Glücklicherweise entging er allen Verletzungen.
Ein Unterfangen, das zweifellos lebensgefährlich war.
In seinem Überschwang und der vollkommenen Vergessenheit der Studie geriet er schließlich in einen schweren Unfall, der sich wie folgt schildern lässt: „Achtung, Kinder!“ rief er, ehe er eine Vollbremsung vollführte. Die Vorbeifahrenden, ihrem unaufhaltsamen Lauf gemäß dem ersten Newtonschen Gesetz folgend, erblickten nur, wie sein Helm gerade noch die entscheidenden Teile seines Gesichts vor dem Unheil bewahrte.

Von da an hegte er gegenüber E-Scootern eine unverkennbare Abneigung, die durch seine geradezu obszönen Körpersprache veranschaulicht wird. Gleichwohl verwandelte er dieses Erlebnis in eine existenziell bedeutsame Fallstudie, die eindrucksvoll aufzeigt, wie junge Erwachsene durch die Verlockung der E-Scooter mitgerissen und in einen Wahnzustand getrieben werden können, der unweigerlich in einem Unfall gipfelt.
Möge dies Ihnen als ernsthafte Warnung dienen.
Fußnote: Zuvor hatte er volle dreißig Minuten damit verbracht, die Fahrradfahrkünste seines Gefährten Lukas zu kritisieren, was unmissverständlich belegt, wie sehr sein Wahn in den Minuten vor jenem tragischen Moment bereits die intellektuelle Disposition seines Geistes unter dem Einfluss der E-Scooter-Nutzung geprägt hatte.
Eine formale Entschuldigung steht noch aus.